Assistant Store Manager Bewerbung: Das solltest du wissen

Als Assistant Store Manager agiert man als rechte Hand des eigentlichen Store Managers. Viel Eigenverantwortung, Prüfung und Einhaltung der gesetzten KPI’s und Engagement in der Führung von Mitarbeitern sind Grundvoraussetzungen. Die Bewerbung als Assistant Store Manager ist eine Möglichkeit, den Schritt in Richtung Management zu gehen. Dieser Artikel beantwortet dir die folgenden Fragen und klärt unter anderem auf, was es bei der Assistant Store Manager Bewerbung zu beachten gibt.

  • Welches Bewerbungsformat ist zeitgemäß?
  • Welche Unterlagen sollten bei der Assistant Store Manager Bewerbung nicht fehlen?
  • Vom Telefoninterview zum persönlichen Kennenlernen – Wie überzeugst du den Recruiter?
  • Was ziehst du an?

Schritt 1: Überzeugende Bewerbungsunterlagen

Die Digitalisierung hat auch in der Personalsuche für Veränderung gesorgt. Unternehmen als auch Kandidaten profitieren von der vereinfachten Kommunikation und den schnelleren Bearbeitungswegen. Doch welche Unterlagen sind bei der Bewerbung als Assistant Store Manager wichtig? Welche Do’s und welche Don’ts gibt es in der heutigen Zeit zu beachten? FashionKarriere klärt auf und zeigt, wieso ein Anschreiben mittlerweile altmodisch erscheint.

Die Motivation

Personaler lesen tagtäglich viele Bewerbungen – Sie sind Vollprofi’s und finden bzw. lesen auf den ersten Blick heraus, ob man für den Job geeignet ist. Ein Anschreiben ist jedoch nicht mehr wirklich zeitgemäß. Im digitalen Bewerbungsverfahren wird oftmals gänzlich darauf verzichtet, denn viele Unternehmen haben stattdessen spezielle Fragen entwickelt, die ein Kandidat beantworten kann. Damit können beide Seiten im Handumdrehen rausfinden, ob die Absichten übereinstimmen. Sollte der Anwärter trotz dessen auf das altbekannte Anschreiben nicht verzichten wollen, sollte er sich kurzfassen. Essentielle Informationen zur Erfahrung oder den Charaktereigenschaften gehören nicht in die Einleitung einer Bewerbung, sondern sollten lieber im späteren Verlauf anhand von Zertifikaten oder Arbeitszeugnissen belegt werden.

CV mit Hard & Soft Skills

Damit dem Personaler nicht direkt zu Anfang schon die ersten Stolpersteine in den Weg gelegt werden, sollte im Lebenslauf alles Wissenswerte auf einen Blick herauszufinden sein. Zählt man vorherige Positionen chronologisch auf und beschreibt die Tätigkeiten, die man am jeweiligen Arbeitsplatz verübt hat, wird das die ersten Pluspunkte garantieren. Passt ein Aufgabenfeld indem der Kandidat vorher gearbeitet hat besonders gut zur angestrebten Stelle, dann sollte dieser einen besonderen Stellenwert bekommen. Das wird beispielsweise durch einen fetteren Schriftschnitt oder farbliche Markierungen erreicht. Kandidaten die sich über FashionKarriere auf einen Job als Assistant Store Manager bewerben, haben hier einen Vorteil: Nach der kostenlosen Registrierung wird ein Lebenslauf automatisch generiert, der alle essentiellen Daten zusammenfasst und in eine Übersicht bringt. Das Niveau der Bewerbung sollte mit der Stelle, auf die man sich bewirbt übereinstimmen. So sollte ein Kandidat, der sich beispielsweise von einer erfahrenen Position im Verkauf, um den nächsten Karriereschritt als Assistant Store Manager bemüht, die Bewerbungsunterlagen noch einmal anpassen.

Ein Bewerbungsfoto: Ein Plus, kein Muss

Erste Sympathien sind einem durch ein freundliches, gepflegtes Erscheinungsbild so gut wie sicher. Ein Anwärter für die Position als Assistant Store Manager sollte eine gewisse Souveränität verkörpern. Vor allem aber sollte der Bewerber kein aufgesetztes Lächeln auf dem Gesicht tragen. Ein Foto aus dem Moment heraus, welches Natürlichkeit und ein gesundes Selbstbewusstsein ausstrahlen ist optimal. Ein Bewerbungsfoto ist allerdings kein Muss, gehört in Deutschland aber für gewöhnlich zu einer Bewerbung dazu.

Aktuelle Assistant Store Manager Jobs

Schritt 2: Das Telefoninterview

In der heutigen Zeit findet ein erstes Kennenlernen in der Regel über ein Telefon- oder Videointerview statt. In der Regel dient dieser erste Schritt dazu, sich auf weiteren Ebenen von der Eignung eines Kandidaten zu überzeugen. Antworten hinsichtlich der Motivation bzw. der Beweggründe, sollten jedoch immer bereit liegen. In welchem Umfang ein Kandidat sich auf spezifische Fragen vorbereiten sollte, hängt von jedem Mode Unternehmen selbst ab. Jedoch ist es in jeder Hinsicht ratsam, eine Recherche über den potenziellen Arbeitgeber zu betreiben.

Vorbereitung auf das Telefoninterview

  • Allgemeine Unternehmensinformationen: Historie, Produktion der Waren, etc.
  • Platzierung auf dem Markt: Segment und Zielgruppe • Onlinepräsenz: Social Media, Onlineshop, digitale Vermarktung, etc.
  • Produktlinien, Kollektionen und Marken • Standort besuchen (falls möglich)
  • Anforderungsprofil

Mögliche Fragen im Telefoninterview

  • „Was reizt dich an der Arbeit im Textileinzelhandel?“
  • „Was macht dich zu dem perfekten stellvertretenden Filialleiter?“
  • „Wie kannst du mit deiner Arbeit am Erfolg des Stores beitragen?“
  • "Welche Personen haben in der Findung deines Führungsstils eine wichtige Rolle gespielt?“
  • „Kennst du den Store? Was ist dir aufgefallen?

 

Auch werden meist Fragen zum frühestmöglichen Eintrittstermin bzw. der Kündigungsfrist und anderen laufenden Bewerbungen gestellt. Zum Ende des Telefoninterviews wird es ebenfalls sehr wahrscheinlich, dass nach der Gehaltsvorstellung gefragt wird. Um eine realistische Spanne zu definieren, hat FashionKarriere alle Informationen zum Thema Gehalt als Assistant Store Manager zusammengetragen.

Schritt 3: Das Vorstellungsgespräch

Als Assistant Store Manager zählt vor allem ein souveränes Auftreten, denn neben der Expertise im Verkauf sollte ein Kandidat Selbstbewusst sein, da in der Position erste Führungsqualitäten gefragt sind. In der Regel dauert ein Vorstellungsgespräch ca. eine Stunde. Nach kurzem Smalltalk tiefergehende Faktoren besprochen und auch nach möglichen Lösungsansätzen seitens des Kandidaten gefragt. Wenn sich ein Anwärter bei einem Fremdunternehmen auf eine solche Stelle bewirbt, ist eine Recherche über Segment und die Produktpalette, von großem Vorteil, da spezifische Fragen dazu besser beantwortet werden können.

Mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch

  • Wieso kommst du als Unterstützung im Store Management in Frage?“
  • „Mitarbeiter, Kunden und auch Vorgesetzte werden mit verschiedenen Anliegen zu dir kommen – Wie bewältigst du die zwischenmenschlichen Herausforderungen?“
  • „Gab es Situationen, die deinen Führungsstil ausschlaggebend geprägt haben?
  • „Ist es dein Ziel langfristig Teil des Unternehmens zu werden oder sogar einen weiteren Karriereschritt mit uns zu gehen, auch wenn das z.B. einen Umzug mit sich zieht?“

Alle weiteren Fragen rund um das Thema Bewerben im Textileinzelhandel liegen hier zum Download bereit. FashionKarriere bietet dir somit die Möglichkeit, dich optimal auf dein ganz persönliches Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

Rückfragen an das Unternehmen

Der letzte Teil eines Bewerbungsgespräch kann von Kandidaten für Rückfragen an das Unternehmen genutzt werden. Diese unterstreichen das ernsthafte Interesse an der Stelle und bezwecken, dass der Personler noch einmal eine tiefgehende Erläuterung der Position formuliert. Wichtige Informationen zur Unternehmenskultur, dem Teamgeist und den Zielen im Store Alltag können Kandidaten durch diese Fragen näher gebracht werden.

  • Wie groß ist das Team?
  • Wie groß ist die Fläche?
  • Wie ist das Arbeitsklima im Unternehmen?
  • Wie sieht Erfolg in der Position aus?
  • Wie wird die Einarbeitung aussehen?

Assistant Store Manager Bewerbungsgespräch: Was ziehe ich an?

Das Outfit, welches ein Kandidat auswählt, sollte vor allem eins sein: gemütlich. Das bedeutet natürlich nicht, dass man in Jogginghose kommen sollte. Allerdings ist es im Modeeinzelhandel eher selten der Fall, dass ein Business-Outfit gewünscht bzw. erwartet wird. Die Ausnahme bilden da einzig und allein die Unternehmen, bei denen die Produkte auch verkauft werden. Wenn man es dann noch schafft, den Lifestyle der Marke zu treffen, wird man sich erste Sympathien sichern – Identifikation ist immer ein großer Pluspunkt.

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